BerührtSein

Das Bedürfnis nach Berührung trägt ein jeder Mensch in sich. In der Kindheit wurde es unterschiedlich gesättigt, doch auch als Erwachsene sehnt sich unsere Haut, unser Körper, unsere Seele nach Berührtsein. Berührung ist Nahrung, was inzwischen auch wissenschaftlich nachgewiesen ist. Mit Umarmen, Streicheln und Berühren wird Oxytocin und Dopamin ausgestoßen – Glücksgefühl, Glückshormon.

Manchmal wollen wir nur mal in den Arm genommen werden, möchten uns ankuscheln oder jemanden knuddeln. Wenn wir Katzen beobachten, können wir lernen, wie einfach es ist, sich seine Kuscheleinheiten zu holen. Erfülle auch Dir Dein Bedürfnis nach Berührung, nach Streicheln, nach Grenzen setzen, nach klarem Wahrnehmen, wie viel und in welcher Art Dir gut tut!

Alle Menschen, egal welchen Alters, sind in den Erfahrungsraum „AchtsamesBerühren-BerührtWerden-BerührtSein“ eingeladen. Wir üben, das eigene Maß an Nähe zu erspüren. Wir erfahren, wie Bedürfnisse nach Berührung erfüllt werden können, während persönliche Grenzen geachtet bleiben. Dazu treffen wir uns 1x monatlich.

„Wir brauchen vier Umarmungen am Tag, um zu überleben, acht Umarmungen, um stabil zu bleiben und zwölf, um uns weiterentwickeln zu können.“  – Virginia Satir –